Albert Schweitzer Weg - D - Zusatzinformationen


Die Hochzeit von Albert Schweitzer und Helene Bresslau am 18.Juni 1912 in Günsbach

 

Wofür hattest du dich entschieden? Wovon möchtest du dich nie trennen? 

Bestimmt fiel es Albert Schweitzer nicht leicht, auf Familie, Wohlstand und finanzielle Sicherheiten zu verzichten. Doch musste er sich nie vorwerfen, seine Ideale dafür geopfert zu haben. Denn etwas beschäftigte ihn sehr: «Zwei Erlebnisse werfen ihre Schatten auf mein Dasein. Das eine besteht in der Einsicht, dass die Weit unerklärlich geheimnisvoll und voller Leid ist; das andere darin, daß ich in eine Zeit des geistigen Niedergangs der Menschheit hineingeboren bin.»

Albert Schweitzer bemerkte bereits als junger Mann, dass «unmenschliche Gedanken», wenn sie sich öffentlich kundgaben, häufig nicht zurückgewiesen und missbilligt, sondern einfach hingenommen wurden. Er machte die Erfahrung, dass viele Menschen aus Angst, belächelt zu werden, aus falscher Rücksichtnahme auf gesellschaftliche Konventionen, aber auch aus innerer Abstumpfung heraus nicht den Mut oder die Kraft finden, gegen offenkundiges Leid anzugehen und es zu beseitigen. Schweitzer kam es vor, als ob eine geistige und seelische Müdigkeit die Menschheit befallen hätte. Dagegen wollte er aktiv etwas tun und begann aus dieser Motivation heraus sein Wirken in Lambarene. Dies zusammen mit seiner Frau Helene, die er kurz zuvor geheiratet hatte, weil es sich für ihn nicht geziemt hätte, unverheiratet nach Afrika zu verreisen. 

Was meint ein Diemtigtaler DJ zum Verreisen? Hör dir seine Meinung an, welche er hier am schönen Blauseeli geäussert hat!


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